Danke an alle Wähler und Helfer

Die Bundestagswahl 2017 ist entschieden.
Sie war eine Mahnung an die ‚etablierten‘ politischen Kräfte Deutschlands und sie hat durch die Zuspitzung auf die Frage, wie stark rechte populistische Haltung im Bundestag wird, die politische Vielfalt in unserem Land unterdrückt.

Ich danke allen Wählern und unseren Helfern bei der Bundestagswahl 2017.

Mit 43.670 Stimmen (0,44%) in Nordrhein-Westfalen haben wir unser Wahlziel klar verfehlt.
Im Wahlkreis 113 (Wesel I), in dem wir ohne Direktkandidaten antreten mussten, haben wir PIRATEN ein leicht besseres Ergebnis erzielt, das aber letztlich höchst enttäuschend ist.

Ich setze mich auch zukünftig für ein offenes, soziales und liberales NRW und Deutschland ein.
Der kommende Landesparteitag wird mit Vorstandswahlen die personalpolitischen Weichen für die anstehenden Wahlen 2019 zur Europawahl und 2020 zu den Kommunalwahlen in NRW stellen.

Ich bin zuversichtlich, dass wir auch inhaltlich für diese Wahlen gut aufgestellt sein werden und werde weiterhin die Bürgerinnen und Bürger motivieren, aktiv an der politischen Willensbildung teilzunehmen und sich einzubringen, um gemeinsam für soziale Gerechtigkeit, Transparenz und Politik für die Bürger und gegen Überwachung und vor allem gegen menschenverachtenden Populismus einzustehen.


Kommentare

2 Kommentare zu Danke an alle Wähler und Helfer

  1. Hucky meinte am

    >“die politische Vielfalt in unserem Land unterdrückt.“<

    Wo und wie ist da was unterdrückt worden. Falls es eurer Aufmerksamkeit entgangen sein sollte es gibt 2 neue Fraktionen gegenüber der Wahl von 2013! Es ist also mehr Vielfalt im Bundestag und mehr Stimmen sind duch Parteien im Bundestag vertreten. Nur eben mal wieder ohne Piraten, auch wenn euch das Ergebnis nicht zugsagt. Der Wähler ist frei und hat sich eben für andere Parteien entschieden. Ich bin nur froh schon 2012 verabschiedet zu haben. Ihr bekommt die Quittung für eurer Verhalten besonders seit dem Einzug in Berlin und Folgen. Wer permanent streitet und im großen und ganzen die Partei seit 2012 zerlegt und nicht wirklich einen Neuanfang startet erhält eben keine Stimmen. 2014 hatte ich noch geringe Hoffungen aber die Sekor Jahre waren verlorene Jahre es hat sich nichts geändert. Wennn man nicht einmal in HH antritt was hat man dann eigentlich erwartet. Es gab Parteien die haben mit ein paar hundert Mitgliedern die erforderlichen Stimmen in allen Bundesländern erreicht. An den 3 ersten Kandidaten hat es nicht gelegen. Ich ziehe auch den Hut vor den immer noch Aktiven, aber solange nicht geändert wird bleibt man eine Splitterpartei. Die 2 verfeindeten Lager haben ganze Arbeit geleistet und alle die mitgemacht haben sind am Niedergang der Partei mit schuldig.

    Der Erfolg geht nur über die lokale Schiene. Wünsche viel Erfolg

    • hhhhmmmmasch meinte am

      Dass 2017 weitaus weniger Stimmen ‚unter den Tisch gefallen‘ sind als 2013, ist richtig bemerkt und ist gut.

      Der Wahlkampf war jedoch in den Medien auf genau die Parteien fokussiert, die es jetzt auch in den Bundestag geschafft haben.
      Und es gab eine ganze Reihe von Empfehlungen, bloß keine ‚chancenlosen‘ Parteien zu wählen, um die Sitzanzahl der AfD im Bundestag möglichst klein zu halten.
      Das meine ich mit unterdrücken.
      Das hat dazu geführt, dass eine Zahl von Wählern ihre Stimme einer ‚etablierten‘ Partei gaben und einige Parteien (ich nenne beispielsweise DiB, BGE, Piraten) darunter litten.

      Den Rest des Kommentars teile ich im Wesentlichen.

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