Piraten Piratenpartei

Abschied nehmen tut weh

Am 13. August habe ich mein Kündigungsschreiben an die Piratenpartei geschickt.

Die Wochen und Monate davor waren voller Überlegungen, Zweifel und vielen – vor allem nächtlichen – Gedanken.

Ich war mehr als sechs Jahre intensiv in der Piratenpartei tätig und habe das lange Zeit mit Überzeugung und viel Herzblut getan.
Seit Ende letzten Jahres zweifelte ich, ob ich die Piratenpartei würde weiter voran bringen können und ob die Piratenpartei sich zu den Kommunalwahlen 2020 in Nordrhein-Westfalen würde erfolgversprechend aufstellen können.
Ich schreibe hier jetzt nur einen Anlass für meine Zweifel auf: Meine sämtlichen Bemühungen seit ca. zwei Jahren auf allen Ebenen, das Thema Kommunalwahlen NRW und die Erfolgs-Fragestellung innerhalb der Partei auf die Agenda zu bringen, sind verhallt.
Natürlich gibt es weitere Aspekte, über die ich viel nachgedacht habe.

Im Juli las ich eine Stellenanzeige der Kreis Weseler Grünen. Die Tätigkeitsinhalte der Ausschreibung interessierten und reizten mich. Ich fing an, mich gedanklich damit zu beschäftigen.
Im Vorfeld meiner Bewerbung habe ich mit den Vorsitzenden auf verschiedenen Ebenen der Piratenpartei telefoniert oder face2face gesprochen und sie von meiner Überlegung, mich dort zu bewerben, informiert.
Ich bewarb mich also und meine Bewerbung war erfolgreich.
Ich sprach dann erneut mit den Vorsitzenden in Kreis, Land und Bund und informierte sie von meinem bevorsteheden Rückzug aus allen Ämtern und Beauftragungen. Dazu habe ich am 10. August auch hier gebloggt.
Am 13. August habe ich dann gekündigt.
Das tat richtig weh und warf mich für einige Zeit in eine Sinnkrise.

Jetzt bin ich parteilos.
Meine Mandate werde ich im piratigen Sinn weiter ausüben.
Strasse nach Nirgendwo
Katharina-Wieland-Müller / pixelio.de
  1. Angelique Oomen

    Man kann auch direkt den Bock zum Gärtner machen…
    Und es wäre doch angebracht, dass man solch einen Kommentar mit Klarnamen verfasst; wenn man das Rückgrat dazu hat…

  2. Gibt es Nachrücker?

    Dann wäre es doch angebracht auch die Mandate freizugeben.

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