Eltern müssen für >70 Euro Edeltaschenrechner kaufen – Nutzen wird in Zweifel gestellt

Im Landtag NRW beraten heute Sachverständige auf Antrag der Piraten darüber, ob offene Software-Lösungen für den Ma­the- ­­matikunterricht als kostenlose Alternative zu den teuren Grafik-Taschenrechnern erprobt werden können.
Hintergrund ist ein Erlass, der die teueren Edeltaschenrechner ab August 2014 zur Pflicht in der gymnasialen Oberstufe macht.
Taschenrechner Ich hatte dazu an einigen Stellen schon geschrieben.

Proteste seitens der Eltern richten sich gegen die hohen Anschaffungskosten von 70 bis 100 Euro, die Familien selbst tragen müssen.
Pädagogen bestreiten den Sinn des GTR-Einsatzes.

Die Piratenpartei sieht den GTR-Einsatz als vermeidbare Brückentechnologie und geht in der Frage verpflichtender GTR einen anderen Weg und regt an, bei den Schülern vorhandene Geräte wie Tablet-Computer für den gleichwertigen Einsatz im Mathe-Unterricht zu zu lassen.

Dem stellen einige Pädagogen entgegen, dass mit Tabletts dann ‚gepfuscht‘ würde und das schwer zu unterbinden sei.

Ich bin auf die Ergebnisse der heutigen Beratung gespannt.

 

 

Bildquelle: ‚Geld knapp‘ © Thorben Wengert / pixelio.de

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